SPD-Fraktion unterstützt den vorgeschlagenen Sanierungskurs aus dem Gutachten für das Klinikum

 

Die SPD-Fraktion hat sich auf ihrer Klausurtagung umfangreich mit dem Gutachten zum städtischen Klinikum auseinandergesetzt. „Es war gut, dass der Oberbürgermeister Jürgen Krogmann das Gutachten zur Situation des Klinikums in Auftrag gegeben hat, um weiteren Schaden vom Klinikum abzuwenden“, hebt der Fraktionsvorsitzende Ulf Prange hervor.

„Das Gutachten bestätigt aus unserer Sicht, dass das Klinikum weit über die Grenzen Oldenburgs hinweg ein anerkanntes Krankenhaus ist“, so die stellv. Fraktionsvorsitzende Margrit Conty. Die SPD-Fraktion verkennt nicht, dass es insbesondere durch externe Einflüsse bedingt, zu einer finanziellen Schieflage gekommen ist und die Reputation des Hauses gelitten hat. „Umso wichtiger ist es, alles dafür zu tun, um das Klinikum wieder wirtschaftlich gut aufzustellen und das Vertrauen wieder herzustellen“, ergänzt Ulf Prange.

In dem Zusammenhang ist die teilweise negative öffentliche Diskussion über das Klinikum nicht unbedingt zielführend, da diese die gute Arbeit der Beschäftigten außer acht lässt. Das Gutachten zeigt zahlreiche Ansätze auf, mit welchen Maßnahmen der Sanierungsprozess erfolgreich umgesetzt werden kann. Hierbei ist es für uns wesentlich, dass insbesondere durch Verbesserung der Ertragslage die Finanzsituation verbessert werden kann.

Da es sich bei der Umsetzung des Gutachtens um einen sehr komplexen und arbeitsintensiven Prozess handelt, unterstützt die SPD-Fraktion den Vorschlag der Gutachter, einen Sanierer ergänzend zum Vorstand zu bestellen.

Wir stehen dazu, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben darf. Eine Privatisierung ist für uns ebenfalls ausgeschlossen. „Wichtig ist uns, dass das Verfahren transparent gestaltet wird und auch die Mitarbeiter*innen jederzeit mit eingebunden werden“, stellt der stellv. Fraktionsvorsitzende Jens Freymuth fest. Veränderungsprozesse führen in der Regel nur dann zum Erfolg, wenn es hierfür die erforderliche Akzeptanz in der Belegschaft gibt. Dies geht nur, wenn alle Beteiligten in diesen Prozess mit eingebunden werden. Dies gilt letztendlich auch für die daran mitwirkenden Gremien.

„Für die Zukunft ist auch zu prüfen, wie die Vorstandsstruktur an die Bedürfnisse der European Medical School angepasst werden kann“, rundet Ulf Prange das Beratungsergebnis der Fraktion ab.

 
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